Schallplattenspieler oder Plattenspieler

Viele benutzten ihn, manche haben ihn noch und einige möchten ihn wieder haben. Schallplattenspieler haben einen Flair der mit einem CD-Spieler nicht erreicht wird. Das Anhören von Musik macht einfach mehr Laune, wenn man dies durch einen Schallplattenspi

Das Patent auf Schallplatten wurde 1887 von Emil Berliner angemeldet. Grammophon und Phonograph waren die Vorgänger des Altbekannten Schallplattenspielers. Bis in die 1920er Jahre blieb der Antrieb noch mechanisch, wurde aber auch schon auf elektronischen Betrieb umgestellt und daraus resultierten auch die ersten elektronischen Tonabnehmer, die in der Lage waren das Signal zu verstärken. In den 1930er Jahren wurde das Grammophon mit ihrem Kurbelantrieb ersetz durch eine elektronische Variante, dem Schallplattenspieler.
Die ersten Schallplatten wurden aus Schelllack hergestellt. Diese lieferten 78 Umdrehungen pro min. Da diese neue Technologie beliebt wurde, wurden unzählige Schelllackplatten hergestellt und einige finden sich heute noch in manchen Sammlungen. Doch zu Beginn der 60er Jahre löste Venyl die schweren und leicht zerbrechlichen Schelllackplatten ab. Durch diese neue Art vom Kunststoff wurde es möglich Stereo zu pressen. Dadurch konnte die Tonqualität gravierend verbessert werden. Durch die Möglichkeit dünnere Rillen zu pressen, konnte auch die Spiellänge erhöhen und so fanden Venylplatten ihre Liebhaber und das bis heute.

Erst durch die Erfindung der ersten Compact Casettes (CC) und durch die Erfindung der Compact Disc (CD), wurde die Venylplatte vom Thron gestoßen. Doch selbst heute gibt es sie noch. Viele Musiker stellen ihre Alben auch auf Venyl zur Verfügung. Und dies erfreut nicht nur alteingesessene Liebhaber, sondern auch Neulinge die den Flair und die Qualität schätzen.